Erstellt am Dienstag, 16. Juli 2013
Geschrieben von Katharina Wegelt

4. Tag von Horni Svetla nach Jitrava

Berichterstatter: Katti und Lars Göhlert (Mittwoch, 12. Juni)

Start 8:45 in Horni Svetla bei Sonne satt und über 20°C.

Wir folgten weiter dem E3 bis Dolni Svetla (bis dahin innerorts auf der Straße), im Potravini (Tante-Emma-Laden) gab es leider keine Schokolade, aber man konnte sich mit Wasser und Obst versorgen. In der Ortsmitte von Dolni Svetla biegt der Weg steil nach links ab und führt durch einen malerischen Buchenwald. Okulte Objekte in Form von Stöckchen-Pyramiden säumten den Weg.

Aus dem Buchenwald kommend überquerten wir weite blühende Wiesen Richtung Krompach. In Krompach kurze Verschnaufpause am Baum der Freundschaft vor dem Rathaus, relativ langer und nicht so interessanter Weg durchs Dorf, zieht sich über ca. 3,5 km.

Dann folgt man der roten Markierung am Waldrand, danach geht es links ab steil bergauf zum Hochwald (tschech. Hvozd) durch ein ausgetrocknetes Bachbett. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir die Hochwaldbaude (752 m über dem Meer) genau auf der Grenze zwischen D und CZ, wo dank der fantastischen Fernsicht an diesem Tag ein schöner Blick zu den umliegenden Bergen möglich war.

Weiter ging es durchs „Niemandsland“ auf dem Grenzstreifen D/CZ über das Kammloch Richtung Petrovice auf einem Waldweg. Dazwischen ist ein kurzer Abstecher auf den Sokol möglich, allerdings kaum zu empfehlen, da die Burg nur noch als minimal Mauerreste erkennbar ist und Aussicht gegen Null.

Nach 5 Stunden Wanderung wollten wir in Petrovice einkehren, leider hatte die einzige Wirtschaft zu, obwohl die Öffnungszeiten etwas anderes vermeldeten.  Wir wanderten weiter durch eine Wiesenlandschaft Richtung Wald, im Wald dann an einem Bach entlang, wo wir außergewöhnliches Gras entdeckten, dass aussah wie ein Pferdeschweif.
Achtung: Auf halber Strecke zwischen Petrovice und Horni Sedlo kann man sich verirren, da die Wegmarkierung wegen Baumfällarbeiten verschwunden ist.

Darauf folgte einer der schönsten Teile dieser Etappe, ein herrlicher Hohlweg hinunter in den Kaisergrund (Krasny dul). Räuber wurden an diesem Tag nicht gesichtet.

Wir erreichten den Dorfrand von Horni Sedlo (Zuruf eines Einheimischen: „Budapest ist nicht mehr weit“). An der kleinen Kirche geht es links ab, wir verließen den Ort Richtung Wald.  Hier wurde dann bei einer Waldrast der letzte Proviant verzehrt.

Weiter ging es der roten Markierung folgend über einen anspruchsvollen, schmalen Weg zum Vysoka, dann wollten wir eigentlich auf dem grünen Weg absteigen, aber der Weg war weiterhin rot gekennzeichnet. Denn der EB/E3 ist hier verlegt worden. Glaubten wir noch, unsere Unterkunft in Jitrava nur mit 3,5 km Umweg zu erreichen – so wurden wir hier echt überrascht: Der Weg führt nun direkt durch diesen Ort – und direkt am Hotel vorbei. Juchu!

Ein Wahrzeichen kurz vor Jitrava sind die große Felsen am Fuß der Berge, dann führt der jetzt rote Weg (in alten Karten noch grün) über einen Feldweg zur Fernverkehrsstraße E442, dahinter lag unser Hotel (mit Wellness-Bereich), in dem man uns abends auf der Terrasse mit sehr gutem Essen verwöhnte.

Anm. Einer unserer Wandersleute gönnte sich hier eine Massage ... und war fit für die restlichen Tage.

   

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