Via Kirgisia - 31. Etappe

Erstellt am Freitag, 18. Dezember 2015
Geschrieben von Jochen Ebenhoch

 

Um Antalya von Büyükköy nach Yesilyurt
119 km, 30. November – 6. Dezember 2015

Kurz vor Jahresende haben wir und nochmals aufgerafft und unseren Weg im Südwesten der Türkei fortgesetzt. In einer Woche sind wir durch die steppenartigen Hochebene um die Orte Korkuteli und Kizilkaya gewandert und dann in die fast 800 Meter tiefer liegende Küstenebene um Antalya hinuntergegangen. Wieder hatten wir phantastisches Wetter mit viel Sonne und zumindest tagsüber angenehme Temperaturen.

Nachdem uns der Taxifahrer im Morgengrauen von Korkuteli an den Etappenstart Büyükköy gefahren und sich kopfschüttelnd verabschiedet hatte, begann unsere Wanderung durch eine sehr asiatisch anmutenden Steppenlandschaft in der Hochebene von Korkuteli in nördlicher Richtung.

Obwohl wir uns nur auf einer Höhe von knapp 1000 Metern befanden, gab es nur spärliche Reste an Vegetation. Wir umgingen eine hohe Bergkette durch die Dörfer Kizilkaya und Bogazköy, bevor wir die Ebene verliessen und in tiefergelegene Täler wanderten. Nun erwartete uns eine Mischung aus ausge-dehnten Kiefernwälder und bizarren Schluchten, deren Durchquerung unsere ganze Aufmerksamkeit forderte.

 

Bei Karaöz gelangten wir schließlich in die Küstenebene von Antalya und folgten jener für weitere 3 Tage am nördlichen Rand, immer etwa auf einer Höhe von etwa 100-200 Meter ü.M. bleibend.Wir durchquerten die Dörfer Akcapinar, Bügüs und erreichten letztendlich Yesilyurt, wo nach fast 120 Kilometer diese Etappe endete und wir uns zum unweit liegenden Flughafen Antalya fahren liessen.

Ausser in Korkuteli und in Antalya haben wir keine festen Unterkünfte entdeckt. In den kleineren Orten und Dörfern waren wir stets auf private Unterkünfte angewiesen, welche wir nach Anfrage beim Ortsvorsteher (türk. Muchtarlik) oder bei den Einheimischen im lokalen Teehaus auch immer problemlos erhalten haben.

 

Wir wurden ausnahmslos nett und herzlich von verschiedenen Familien aufgenommen, die uns auch vorzüglich bewirtet und uns spontan in den Kreis der Familie einbezogen hatten, was uns eine besondere Freude gemacht hat. Hier haben natürlich Gulaim’s Türkischkenntnisse sehr geholfen.

Zur Orientierung haben wir uns dieses Mal auf Satellitenbilder und auf eine OSM-Vektorkarte „Türkei“ verlassen, die wir auf unsere Smartphones geladen hatten.

 

 

Weitere Informationen und Bilder, sowie eine genaue Landkarte dieser Wanderetappe, befindet sich wie üblich auf unserer Webseite Via Kirgisia.



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