Ein Dankeschön

Erstellt am Donnerstag, 08. Oktober 2009
Geschrieben von Friedmar Erfurt

Wir hatten eine Zeit mit unvergesslichen Eindrücken – trotz des durchwachsenen Wetters kam mir oft Mark Twains Satz in den Sinn: „Summer in Germany is the perfection of the beautiful“. Da drängt es mich, Dankeschön zu sagen.

In erster Linie danke ich meiner Frau Monika, dass sie „Ja“ gesagt hat zu unserem gemeinsamen Unternehmen. Dabei stand eine große Unsicherheit über der Tour: Monika hat ein fast steifes großes Zehengelenk am rechten Fuß. In den schweren Trekkingschuhen ist sie damit nur in geringem Maße behindert, aber ob sie diese lange Strecke gut bewältigen kann, war im Vorfeld unklar. Regen, wunde Füße, Zecken – alle diese „Freuden“ hat sie weg gesteckt und niemals Zweifel aufkommen lassen. Das muss erst jemand nachmachen! (Ich nahm nur die leichten Behinderungen auf mich – Mücken- und Bremsenstiche waren mein Part!)

Ein weiteres Dankeschön gilt all unseren Mitwanderern. Sie lockerten das Laufen auf, brachten Abwechslung und Lachen mit.

Ein Dankeschön auch dem „Empfangskomitee“ vom „WSC 03“, der inoffiziellen Bezeichnung unseres Chemnitzer Freundeskreises. Diese Runde ist für uns ein großes Stück Lebensqualität in Chemnitz!

Dass uns unsere Freundin Heidi, die noch die letzte Etappe mitlief, für immer verlassen musste, schmerzt sehr. Auf den Bildern der 40. Etappe ist sie noch dabei, fröhlich, wie sie immer war.

Schließlich noch ein Dank an die Freunde, die uns unterwegs per Handy oder e-mail ihr „Daumendrücken“ übermittelten.

Ja, und zu guter Letzt noch ein Dankeschön an die Hotels und Pensionen, die uns nicht nur Übernachtung und Frühstück, sondern manchmal auch neben einem guten Abendbrot einen kleinen Einblick in die Geschichte ihres Hauses, ihre Nöte und Sorgen vermittelten. Und ich tue hiermit öffentlich Abbitte dafür, dass auch ich schon gedankenlos den Satz gesagt habe: „Wer nichts wird, wird Wirt!“ Man muss nur so wie wir – müde, manchmal erschöpft und patschnass – in einen Gasthof eingetreten sein und ein ordentliches Quartier gefunden haben, um von Herzen zu wünschen, dass das Gewerbe des kleinen Hoteliers und Gastwirts immer gut gedeihen möge!

Und nun hätte ich beinahe noch jemanden vergessen: die Freunde vom Netzwerk Weitwandern, die nicht nur Mut zusprachen, sondern auch viel Interesse an unserem Vorhaben bekundeten und meinen Blog sogar auf ihre Internetseite übernommen haben. Dankeschön und hoffentlich bald ein Zusammentreffen! Beim Wanderwochenende im Naturpark Obere Donau können wir ja nun leider nicht dabei sein.



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